Von guten und nicht so guten Beziehugen

Oder, was sind gute Beziehungen?

Meiner Meinung nach jene, in denen man sich ehrlich begegnen kann.

Dort wo man gemeinsam wachsen kann.

Und offen seine wunden Punkte zeigen kann.

In solchen Beziehungen ist es wichtig ehrlich und offen aufeinander zuzugehen.
Sich verletzbar zu zeigen.

Diese Beziehungen sind von gegenseitiger Liebe bzw. Respekt geprägt.

In solchen Beziehungen fühlt man sich genährt und getragen und unterstützt.

Dann gibt es die nicht so guten Beziehungen.

Die schauen nur an der Oberfläche gut aus.
(Und manchmal nicht einmal das.)

Diese Beziehungen haben ein interessantes Muster:

Meist ist der eine Partner offen und ehrlich um die Beziehung bemüht.

Während der andere diese Offenheit und Verletzlichkeit ausnutzt für eigene Machtspiele.

Meist sind diese Machtspiele sehr versteckt. Und das funktioniert solange, bis der bemühte Partner begreift, was überhaupt passiert.

In solchen Beziehungen fühlt man sich schlecht, ohne zu wissen warum. Denn eigentlich gibt es ja gar keinen Grund dafür, oder?!

In konstruktiven guten Beziehungen hilft Offenheit, um sich näher zu kommen.

In destruktiven Beziehungen wird diese Offenheit immer gegen einen selbst verwendet. Oft nicht sogleich, aber es passiert.

Das was in einer positiven Beziehung Brücken schlagen lässt, liefert einem in einer destruktiven unweigerlich ans Messer.

Ratschläge, die einer guten Beziehung förderlich sind und sie vertiefen, bewirken in einer destruktiven Beziehung das genaue Gegenteil.

Denn sie bringen, den Partner der sich bemüht dazu sich noch mehr zu bemühen. Und geben dem machtorientierten Partner noch mehr Macht.

Deshalb ist es wichtig, bei allen Beziehungstipps zu unterscheiden: Auf welcher Basis steht denn meine eigene Beziehung eigentlich?

Die Schwierigkeit dabei ist allerdings: Destruktive Machtspiele sind nicht immer leicht zu erkennen!

Denn diese laufen oft sehr versteckt ab. Und das gemeine daran ist, sie sind auch meisten an viele andere Strategien gekoppelt. Das ist am Anfang sehr, sehr schwer zu durchschauen.

(Ganz ehrlich, ich weiß wovon ich rede. Ich habe selbst 20 Jahre dafür gebraucht!)

Aber dennoch ein Tipp: Wenn Sie sich generell oder regelmäßig unglücklicher fühlen, energieloser und kraftloser, wenn sie mit einem bestimmten Menschen zu tun haben, stimmt etwas nicht.

Das kann zwar auch an Ihnen liegen, aber meistens eben nicht nur.

Das gilt sowohl für Partnerschaften, aber generell für jede Art von Beziehungen.

Was aber hilft ist Klarheit! Und die Bereitschaft, im Zweifelsfall auch eine scheinbar glückliche Beziehung genau zu prüfen!

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